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Über die Spielarten patriarchaler Gewalt – Potenziale und Limitationen des Femi(ni)zid-Begriffs.

„Getötet, weil sie eine Frau ist“ – klingt einfach, aber was genau ist damit gemeint? Das Konzept Femi(ni)zid verweist auf Sexismus und Misogynie im Kontext tödlicher Gewalt gegen weiblich gelesene Personen. Sabine P. Maier wird in die Begriffsgeschichte einführen und Ergebnisse des Forschungsprojektes „Femizide in Deutschland“ vorstellen, das Ende 2025 an der Uni Tübingen abgeschlossen wurde. Daran anknüpfend folgt eine Reflexion der Potenziale und Limitationen des Begriffs aus queerfeministischer Perspektive und ein Plädoyer dafür, jenseits vom Geschlecht der Opfer stärker auf die patriarchalen Strukturen und Logiken der Gewalt zu fokussieren.

Zur Referentin:
Sabine Patricia Maier ist Sozialwissenschaftlerin und war beteiligt am DFG-Projekt „Femizide in Deutschland“ (Institut für Kriminologie der Universität Tübingen). Aktuell arbeitet sie an der Hochschule Esslingen und im Forschungsinstitut tifs e. V.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem 8M Bündnis für die Demo am 8. März ´26 (15 Uhr) statt.

Bitte beachtet, dass die Hausbar nicht barrierefrei zugänglich ist. Bei Fragen rund um Barrieren könnt ihr euch gern an barrierearmut@schellingstrasse.de wenden.

Mittwoch 4.3.2026
ab 19 Uhr: veganes Essen
ab 20 Uhr: Vortrag und Diskussion

Ort: in der Hausbar der Schellingstraße 6

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